Die Aufforderung „Auf in den Kampf, Torero!“ stammt aus der 1875 uraufgeführten Oper Carmen von Georges Bizet, deren Libretto auf eine Novelle von Prosper Mérimée zurückgeht:
Der Name des Toreros ist Escamillo. Carmen hindert José daran, ihn zu töten. Daraufhin lädt Escamillo sie und alle ihre Gefährten zu seinem nächsten Stierkampf in die Arena von Sevilla ein.
Scherzhaft wird nur die erste Zeile zitiert in der, auf die Melodie passenden, Form: „Auf in den Kampf, die Schwiegermutter naht.“
Die Redewendung „Auf Messers Schneide stehen“ bedeutet, dass eine Person oder eine Sache sich in einer kritischen Situation befindet, wobei der Ausgang – ob gut oder schlecht – noch ungewiss ist. Ein ähnlicher Ausdruck findet sich bereits in Homers Ilias, wo es im 10. Gesang, Vers 173–174 heißt: