In Friedrich Schillers Drama Wilhelm Tell (III, 3) geht diesem bekannten Bild eine direkte, Aussage voraus:
Das Motiv des zu stark gespannten Bogens taucht vor Schiller bei Grimmelshausen auf, wo es im Simplizissimus heißt:
Letztlich geht der Gedanke zurück bis in die griechische Antike zu Herodot, Sophokles und Phädrus.
Geläufiger als das Zitat ist heute die Redewendung „den Bogen überspannen“.
Diese Formulierung steht am Anfang verschiedener Märchen. So beginnt das Märchen Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich beispielsweise mit folgenden Worten:
Ähnlich lautet der Anfang des weniger bekannten Märchens Der Eisenofen:
Als das Wünschen noch geholfen hat ist ein Band mit Gedichten, Aufsätzen und Fotos des Schriftstellers Peter Handke sowie eine Sendereihe im WDR mit Märchen für Erwachsene. Auch der Titel einer Magisterarbeit von Matthias Klan an der Universität Köln zitiert diesen Märchenanfang:
Der Titel suggeriert, dass das Wünschen ein Weg war, sein Ziel zu erreichen.