Dieser Spruch findet sich bei Goethes Gedichtsammlung von 1815 in der Abteilung Sprichwörtlich. Für den Gedanken gibt es bereits mehrere Vorformen im Werk Martin Luthers.
Der Philosoph Arthur Schopenhauer schreibt zum gleichen Thema:
Man bezieht Goethes Spruch meist auf eine Aufeinanderfolge von Feiertagen.
Dieses Zitat geht auf den alttestamentarischen Prediger Salomo zurück:
Der Text in der lateinischen Vulgata-Bibelübersetzung lautet:
Der Prediger Salomo will mit diesen Worten ausdrücken, dass die Welt nichtig ist und ohne Bestand. Für die Barockzeit war diese Weltsicht besonders charakteristisch. So findet man ein Gedicht von Andreas Gryphius mit dem Titel Vanitas! Vanitatum vanitas!
Auch die Vier ernsten Gesänge von Johannes Brahms beziehen sich darauf. Goethe verwendete dieselbe Überschrift wie Gryphius für ein Gedicht, das eine Parodie auf das Kirchenlied „Ich hab mein Sach Gott heimgestellt“ von Johannes Pappus darstellt. Bei Goethe wurde daraus: