Das Zitat stammt aus Gotthold Ephraim Lessings Briefen, die neueste Literatur betreffend. Dort äußert sich Lessing über den eitlen Literaturtheoretiker Johann Christoph Gottsched. Er äußert seine Überzeugung, dass wirkliche Größe nicht das Bedürfnis weckt, sich besonders in Szene zu setzen.
1751 rezensiert Lessing die Gedichte des ungekrönten Literaturpapstes Gottsched. Zunächst lobt er das Äußere des Buches, dann aber wird er zynisch:
Der Gedanke ist auch heute noch lebendig. So heißt es zum Beispiel vom Comikzeichner William van Horn:
Diese Feststellung, wird dem irischen Schriftsteller George Bernard Shaw zugeschrieben:
Blasphemie bezeichnete ursprünglich das öffentliche Leugnen bestimmter Glaubensinhalte einer Religion und gilt in vielen Religionen als schweres religiöses Vergehen. Shaws Äußerung kann man auf die Lehren der großen Religionsgründer anwenden, die man zum großen Teil als Abspaltungen von bestehenden Religionen sehen kann. Demzufolge wäre der Buddhismus eine Abspaltung vom Hinduismus und das Christentum eine Abspaltung vom Judentum.
Vom britischen Philosophen Bertrand Russell stammt ein ähnlicher Ausspruch:
Die Letzten Worte des französischen Aufklärers Denis Diderot waren: