Die lateinische Formel Ad usum Delphini im Sinne von gereinigter Ausgabe bedeutet wörtlich „für den Gebrauch des Dauphins“. Für den Unterricht des französischen Thronfolgers wurden auf Veranlassung seines Erziehers Ausgaben antiker Klassiker von moralisch oder politisch anstößigen Stellen gereinigt, die erst am Schluss zusammengestellt wurden. Die Bezeichnung wurde später auf Bearbeitungen literarischer Werke für die Jugend bezogen.
Philippe VI., dankte ab, wurde Dominikaner und bestimmte die Dauphiné zur Apanage seines ältesten Sohnes, des späteren Johann II. Hiernach etablierte sich die Tradition, dass der jeweilige französische Kronprinz bei seiner Geburt die Dauphiné und damit den Titel Dauphin erhielt (ähnlich wie der englische Kronprinz traditionell „Prince of Wales“).
Diese beiden Sätze sind zwei Zeilen aus der ersten Strophe des Wanderlieds Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein! von Justinus Kerner. Die Anfangszeilen werden gelegentlich als Aufforderung bei einem Umtrunk zitiert. Das Lied endet mit der folgenden Strophe: