Diese Verse stammen aus Wilhelm Buschs Lausbubengeschichte Max und Moritz. Im Vierten Streich spielen die beiden ihrem Lehrer einen Streich, indem sie dessen Pfeife mit Schießpulver stopfen. Kurz bevor die Pfeife explodiert, äußert Lehrer Lämpel sein Behagen mit diesen Worten:
Man verwendet das Zitat gelegentlich auch als leise Kritik an großer Selbstzufriedenheit. So schreibt Willem Warnecke zur neuen digitalen Ausgabe der gesammelten Werke Wilhelm Buschs:
Doch waren seine Lebensumstände anders. Gescheitert war Busch bei seinen Versuchen auf dem Gebiet der Hohen Schule der Malerei und mit seinen ernsthaften literarischen Werken. So sagte er über seine populären Arbeiten:
Dieser Reim stammt aus dem Märchen Rumpelstilzchen in der Märchensammlung der Brüder Grimm. Ein Männlein mit dem Namen Rumpelstilzchen hilft einer Müllerstochter, Stroh zu Gold zu spinnen. Er fordert aber dafür ihr erstes Kind, wenn sie erst Königin geworden ist. Sie soll ihr Kind aber behalten dürfen, wenn sie seinen Namen errät.
Im Märchen wird das so erzählt:
Die erste Hälfte des Spruchs, „Ach, wie gut, dass niemand weiß“, wird oft scherzhaft zitiert, wenn man froh ist, dass etwas nicht bekannt ist:
- „Ach wie gut, dass niemand weiß ... Wie anonym sind Internet-Nutzer wirklich?“
- „Ach wie gut, dass niemand weiß, wie ich wirklich heiss. Das gilt bald nicht mehr für Atze Schröder.“
Die Schriftstellerin Gabriele Wohmann nahm dieses ersten Teil zum Titel eines Romans („Ach wie gut daß niemand weiß - Geschichte einer Selbstfindung“) , den sie im Jahr 1980 veröffentlichte. In dem Roman wird von einer Psychotherapeutin erzählt, die eine Praxisvertretung in der Schweiz übernimmt und die Außenwelt zunehmend ausblendet. Erst eine Vortragsreihe in die Vereinigten Staaten ermöglicht es ihr, zu sich selbst zu finden.
Die Autorin Evelyn Holst schrieb einen Kriminalroman über einen Spanner mit dem Titel Ach wie gut daß niemand weiß...